Wikileaks deckt auf: Auch Diplomaten tratschen

Das Netzt füllt sich rasant mit Satire über Wikileaks. Die bis gestern noch ach so erhabene Plattform ist seit heute auch nur noch eine Online-Plattform unter vielen. Das Aufdecker-Image ist angekratzt. Denn was Wikileaks dieses Mal unter das globale Volk bringt, ist anscheinend vor allem eines: Diplomatenklatsch und -tratsch.

„Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Seehofer gilt bei den Amerikanern als Populist. Außenpolitisch sei er weitgehend ahnungslos.“ Das lernt man also in den Dokumenten, steht auf Zeit-Online. Für solche hochkomplexen Einschätzungen beschäftigen die Amerikaner einen Diplomatenstab in aller Welt. Das hätten sie sich sparen können. Solche brisanten Analysen könnte jeder schreiben, der fünf Tage lang Artikel über Seehofer im Münchner Merkur auswertet. Nichts Neues also.

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