In guter Gesellschaft

Quelle: digitialegesellschaft.deWaren das Zeiten, als französische Agenten die „Rainbow Warrior“ mir Sprengsätzen versenkten. Das Greenpeace-Schiff ist spätestens seitdem eine Legende, die Geschichte der Versenkung gehört zum Mythos früher Greenpeace Aktionen. Der  Netzaktivistenclub Digitale Gesellschaft hat noch keinen Gründungsmythos, wird aber schon mit Greenpeace verglichen (und vergleicht sich selbst). Auf der Re:Publica wurde Digitale Gesellschaft vorgestellt.

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Bedingt Angriffsbereit

Es ist Fasching, da kommen die Kamelle wieder raus. Eine Woche vor Rosenmontag hat der Spiegel hat eine besonders olle Kamelle wieder ausgepackt. Mit seiner neuen Ausgabe 09/2011will sich der Spiegel ganz deutlich gegen die Bild-Zeitung positionieren. „Brandstifter“ wirft der Titel des Nachrichtenmagazins der Bild vor. Die kann sich schon seit Tagen kaum retten vor lauter Fremd-PR für ihre Marke und darf sich auch beim Spiegel für einen uninspirierten Aufmerksamkeit-bringenden Angriff bedanken.

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Leere Bildungs-Versprechen

Traue nie einem Menschen, der sagt: „An der Bildung wird nicht gespart.“ Denn das stimmt fast nie. Während die bayerische Regierung immer wieder – und erst vor einigen Tages das letzte Mal – versprochen hat, mehr Geld für Bildung auszugeben, tut sie meistens das Gegenteil. Sie kürzt, vertröstet und spart eben doch. Die Studiengebühren werden nicht nur zur Verbesserung der Lehre eingesetzt. Wer weiß, ob ohne die Gebühren überhaupt noch Lehre möglich wäre.

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Ein leeres Studium zum Nicht-Experten?

Foto: flickr.com//Deutsche Bank AG

Foto: flickr.com//Deutsche Bank AG

Einmal war ich bisher auf dem Arbeitsamt – zur Studienberatung. Der Berater hat mir vorgejubelt, ich soll unbedingt in Leipzig Journalistik studieren. Ich habe mich dann doch für Germanistik/Journalistik in Bamberg entschieden. Die Journalistenausbildung an der Leipziger Uni wird aber gut gemacht und hat einen guten Ruf. Jetzt will die Uni Leipzig ihre Journalistik anscheinend in Richtung PR umbauen. Journalisten wundern sich.

Ich wundere mich auch: Was läuft mit der Journalistenausbildung an deutschen Unis falsch? Ist ein Journalistik-Studium einfach Quatsch?

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Das Jahr in Titelseiten, Teil 2

Jahres-Thesen

Jahres-Thesen

Das war knapp. Grade noch so zum Jahresendspurt hab ich mir noch die Zeit genommen, meine Titelseiten-Highlights der zweiten Hälfte von 2010 zusammenzubasteln.

Der Teaser dazu kommt heute ganz im Spiegel-Online-Style daher: Ein paar offensichtliche Titel sind dabei, aber auch ein paar kleine Überraschungen…

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Das Jahr in Titelseiten, Teil 1

Jahresrückblick

Jahresrück-Blick

Der Dezember ist ja vor allem für eine Sache berüchtigt und verteufelt: Es ist Jahresrückblick-Zeit. Jeder Moderator bringt seinen Sender dazu, ihn einen noch so öden Jahresrückblick veranstalten zu lassen. Hundesportvereine landauf und landab treffen sich zur Jahresfeier und der Schriftführer präsentiert die besten Bilder vom Welpentraining des vergangenen Jahres. Das Time-Magazine kürt die Person des Jahres. Twitter blickt zurück und zeigt und, dass seit Februar auch der Dalai Lama zwitschert. Kurzum: Jeder, der etwas auf sich hält, blickt zurück.

Ich halte selbstverständlich auch genug auf mich, um einen eigenen Jahresrückblick zu brauchen. Mein Jahresrückblick 2010 beschränkt sich aber auf ein wenig Fleißarbeit. Mit meinen Lieblings-Titelseiten des Jahres bekenne ich mich heute zu meiner dunklen Seite – ich lache auch mal über Boulevard und böse Satire! Den Rest des Beitrags lesen »


Wikileaks deckt auf: Auch Diplomaten tratschen

Das Netzt füllt sich rasant mit Satire über Wikileaks. Die bis gestern noch ach so erhabene Plattform ist seit heute auch nur noch eine Online-Plattform unter vielen. Das Aufdecker-Image ist angekratzt. Denn was Wikileaks dieses Mal unter das globale Volk bringt, ist anscheinend vor allem eines: Diplomatenklatsch und -tratsch.

„Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Seehofer gilt bei den Amerikanern als Populist. Außenpolitisch sei er weitgehend ahnungslos.“ Das lernt man also in den Dokumenten, steht auf Zeit-Online. Für solche hochkomplexen Einschätzungen beschäftigen die Amerikaner einen Diplomatenstab in aller Welt. Das hätten sie sich sparen können. Solche brisanten Analysen könnte jeder schreiben, der fünf Tage lang Artikel über Seehofer im Münchner Merkur auswertet. Nichts Neues also.

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